Ko Phi Phi

Posted by mulata on 25 Mai, 2008 12:52

Nach dieser langen Reise und diesem anstrengendem Nachmittag, sind wir endlich auf Ko Phi Phi angekommen. Dort konnten wir gleich unser schoenes zweier Bungalow beziehen und uns etwas ausruhen. Danach schlenderten wir durch die Strassen und genossen diese Ruhe. In Bangkok sowie auch auf Koh Tao, hoert man ueberall den Laerm von den Roller, doch auf Koh Phi Phi gibt es keine motorisierte Fahrzeuge. War sehr angenehm.

Am Tag nach unserer Ankunft machten wir mit einem Boot einen Ausflug rund um die zwei Insel von Koh Phi Phi. Dabei hatten wir die Gelegenheit schnorcheln zu gehen und Kajak zu fahren. Unser erster Stopp war die "Maya Bay". Diese Bucht ist durch den Film "The Beach" mit Leonardo Di Caprio bekannt geworden. Das Boot konnte nicht bis in die Bucht hineinfahren, deshalb mussten wir ca. 200 Meter zu einem kleinem Tunnel schwimmen und von dort dann noch ca. 5 Min. zu Fuss durch den Busch laufen. Die Bucht wimmelte nur so von Touristen. Es gab fast keinen freien Platz mehr um sich am Strand hinzulegen. Kein Wunder ist diese Bucht fuer den Film ausgesucht worden, denn es ist auch wirklich traumhaft. Wenn man die vielen Touristen weglaesst, sieht es tatsaechlich so aus wie im Film. Leider war der Aufenthalt dort viel zu kurz, deshalb konnten wir dieses Paradies nicht lange geniessen. Schade war auch, dass wir dorthin schwimmen mussten, so konnten wir die Kamera nicht mitnehmen und euch auch nicht zeigen, wie schoen es dort war. Muesst euch nun also mit dem Film begnuegen.

Weiter gings dann zum schnorcheln.. Wir machten an zwei Riefs Halt um die Unterwasserwelt etwas genauer unter die Luppe zu nehmen. Marina hat sogar zwei Rief-Haie gesehen, war ich froh, dass ich gerade dann on board war. Huch.. :)

Spaeter konnten wir dann noch Kajak fahren, doch irgendwie hatten wir es nicht so mit dem Gleichgewicht, so dass wir ins Wasser fielen.:)

Der letzte Stopp war auf der Bamboo Island. Tuerkisblaues, klares Wasser und weisser Strand, was will man mehr. Auch dort war es wunderschoen.

Es ist kaum zu glauben, dass die Inseln vor 4 Jahren wegen dem Tsunami unter Wasser standen. Hin und da sieht man schon noch Muehlreste, aber im grossen und ganzem haben sie alles wieder rekonstruiert. Ist sehr beeindruckend.

Ko Phi Phi ist eine sehr touristische, aber sehr schoene Insel. Wir fanden es sehr schade, dass wir nur knapp 2 Tage dort bleiben konnten. Die Zeit laeuft uns davon..

Fotos: Koh Phi Phi 

P.S. Weiter Fotos folgen... Der Speicherplatz ist wiedermal voll.

Krabi

Posted by mulata on 25 Mai, 2008 12:40

Hallo ihr lieben

Nach Koh Tao gings also weiter Richtung Koh Phi Phi. Da der Bus nicht puenktlich in Krabi ankam, mussten wir uns dort 4 Stunden die Zeit vertreiben, um spaeter mit der Faehre weiterzufahren.

Da wir nicht genau wussten, was wir nun mit der Zeit anstellen sollten, baten wir eine Thai um Rat. Sie empfahl uns das Tiger Cave. Was es dort genau zu sehen gab wussten wir nicht so genau, wir wussten nur, dass es dort Moenche und Affen gibt und dass wir so die Zeit gut nutzen konnten. Klang also schon mal spannend. Wir lernten auf dem Weg zwei Englaenderinnen kennen, welche sich uns anschlossen.

Dort angekommen, stellten wir dann fest, dass es hier einen Tempel gibt, der oben auf einem Berg steht. Und dort hin kommt man nur, wenn man zuerst die 1'237 Stufen besteigt!! Da wir ja nichts besseres zu tun hatten, nahmen wir die Bergsteigung also auf uns. Am Fusse des Berges sahen wir einige Affen, welche dort mit ihrer Familie wohnten. Einige begleiteten uns sogar ein Stueck auf unserem Weg.

Der Aufstieg war wirklich schweisstreibend. Wir schauten immer wieder auf die Nummern auf den Stufen, welche uns verrieten, wie viele Stufen wir schon geschafft haben und viel wichtiger, wie viele noch vor uns liegen. Es kam uns wie eine Ewigkeit vor.

Manchmal wurde uns richtig schwindlig und wir mussten einige Zwischenstopps einlegen, da die Stufen zum Teil sehr abgenutzt, unterschiedlich hoch, breit und tief waren. Konzentration war also auch gefordert. Nach 45 Min. hat sich die Anstrengung jedoch gelohnt: eine herrliche Panorama-Aussicht, ein riesiger Buddha und kleine Tempel warteten schon auf uns. Alles glitzerte und leuchtete goldig. Wunderschoen!

Fotos: Krabi

Taucherfotos von Koh Tao

Posted by mulata on 25 Mai, 2008 12:37

Hier nun noch die Fotos vom Tauchen auf Koh Tao. Da wir keine Unterwasserkamera haben, gibt es leider auch keine Fotos von den Fischlis:)

Fotos: Koh Tao

 

Fotos von Bangkok

Posted by mulata on 23 Mai, 2008 14:43

Hallo Leute

Sorry, dass es mit den Fotos von Bangkok so lange gedauert hat. Nun sind sie hochgeladen und koennen unter folgendem Link angeschaut werden: Bangkok

Die lustigen Taucherfotos folgen..

Liebs Gruessli

Koh Tao

Posted by mulata on 16 Mai, 2008 14:39

Und da sind wir wieder.. Hallo ihr neugierigen :) An dieser Stelle auch mal danke, dass ihr unsere Seite besucht!

Nach Pattaya hies unsere naechste Destination Koh Tao. Dies ist eine Insel etwas noerdlich von der bekannten Touristeninsel Koh Samui. Von Pattaya kamen wir mit einem Taxi nach Bangkok, von wo wir dann mit einem Bus bis zum Schiffspier weiterfuhren. Dort mussten wir dann noch 2 Stunden auf unser Boot warten, welches uns auf die Insel brachte. Wir waren ziemlich froh, als wir endlich angekommen sind, denn von Pattaya bis nach Koh Tao waren wir insgesamt ueber 17 Stunden unterwegs.

Dort angekommen wurden wir als erstes wieder von unzaehligen Maenner bompardiert, welche uns ein Taxi andrehen wollten. Zum Glueck wurden wir von einer Mitarbeiterin unserer Unterkunft empfangen, welche uns dann mit einem Pick-Up zum Hotel brachte.

Da Koh Tao bekannt fuers tauchen ist, entschieden wir uns auch einen Kurs zu machen, denn hier ist es so billig wie nirgendwo sonst. Muss sagen, dass bei mir jedoch noch etwas Ueberredungskunst von Marina und Andrea noetig war, denn wir ihr ja nun sicher wisst, fuehle ich mich in tiefen Gewaesser nicht sehr wohl. Nachdem wir uns dafuer entschieden hatten, freute ich mich jedoch trotzdem aufs tauchen und war gespannt was mich erwarten wuerde.

Am ersten Tag hatten wir noch etwas Zeit uns auszuruhen und bekamen eine erste Einfuehrung fuer den SSI Open Water Tauchkurs. Wir mussten uns 2.5 Stunden einen Film anschauen, in dem alles notwendige fuers tauchen erklaert wurde. Wir erhielten ein Buch in die Hand gedrueckt und Aufgabenblaetter, welche wir am naechsten Tag loesen sollten. War ungewohnt, nach so einer langen Zeit wieder Hausaufgaben machen zu muessen. Da wir dies aber freiwillig machten, war es noch so ertraeglich:)

Der dritte Tag sah so aus, dass wir am Morgen Theorie hatten und am Nachmittag das erste Mal einen Tauchgang machten. Wir lernten die verschiedenen Begriffe der Tauchausruestung kennen und auch wie man alles aufbauen musste. Ueberrascht hat uns, dass diese Ausruestung so schwer ist. Alles zusammen kann bis zu 20 kg schwer sein. Aber wir sind uns ja schon vom Backpacker-Leben gewohnt, schwere Last auf unseren Ruecken zu haben.

Von unserer Unterkunft aus fuhren wir mit einem Taxi zum Pier, dort nahmen wir ein kleines Boot um dann zu unserem Tauchboot zu gelangen. Am ersten Tag lernten wir wir mit dem Atmungsregeler umzugehen und wie man ueberhaupt unter Wasser atmen kann. War ziemlich interessant. Ich hatte irgendwie die Angst verloren und konnte sogar die obligatorischen zwei Runden ums Boot ohne Weste oder Gumminudel machen. War ziemlich stolz auf mich. :)

An den zwei naechsten Tagen machten wir verschieden Uebungen unter Wassser und machten weitere Tauchgaenge. Wir lernten z.B. wie die Maske unter Wasser abzuziehen und sie wieder anzusetzen und dabei das Wasser aus der Maske zu bringen. Wir mussten auch noch einen Theorietest absolvieren, welchen wir beide locker bestanden. Am letzten Tag machten wir noch zwei weitere Tauchgaenge, welche bis zu 18 Meter tief gingen. 

Da in Thailand nun leider Monsun Zeit ist, regnetet es waehrend unseres ganzen Kurses. Deshalb war die Sicht sehr schlecht, manchmal erkannten wir unseren Lehrer nur anhand seines Schattens, da man nur knapp 1-2 Meter weit sah. Bei einer Uebung verloren wir sogar einer aus unserer 3er Gruppe. Als der Lehrer los schwamm um ihn zu suchen, mussten Marina und ich auf dem Grund auf sie warten. Da wir nichts besseres zu tun hatten, schlugen wir uns die Zeit mit dem Spiel "Scherre, Stein, Papier" um. War so lustig.

Den Kurs haben wir beide bestanden. Wir hatte eine super Zeit und genossen die Tage auf Koh Tao. Da es andauernd regnete, war es sehr angenehm im 28 Grad warmen Wasser tauchen zu gehen. Ich bin sehr froh, dass ich mich getraut habe tauchen zu gehen, denn unter Wasser bist du wie in einer anderen Welt. Einfach wunderschoen. War ein sehr schoenes Erlebnis, welches ich sicher nicht so schnell wieder vergessen werde.

Doch nun gehts weiter zur naechsten Insel: Koh Phi Phi. Fortsetzung folgt..

Nadine und Marina

Pattaya

Posted by mulata on 16 Mai, 2008 14:24

Weiter im Text...

Wir sollten am dritten Tag Pichet, einen Freund aus der Schweiz treffen, der vor einem Jahr nach Pattaya gezogen ist und dort mit seiner Freundin Miw zusammenlebt.

Pichet nahm die Muehe auf sich und holte uns in Bankok ab. Pattaya ist ca. 2h Fahrt mit dem Auto von Bankok entfernt. Er hat eine 2 stoeckige Wohnung in einem ruhigen Viertel.

Am Abend gingen wir lecker essen und Pichu und Miw zeigten uns ein wenig das Stadtzentrum, vor allem die "Walking Street". Welche die Leute (vor allem Maenner) wegen den zahlreichen Clubs, Cabaretts und den sogenanten Lady Boys (umoperierte Maenner in Frauenkleidern) anzieht.

Wir schlenderten durch die lebhafte Strasse. Ich und Nadine versuchten diese Lady Boys nicht zu sehr anzustarren, aber es war schwierig. Manchmal erkannte man wirklich erst nach genauem Hinschauen das es sich um Maenner handelt:-)

In dieser Strasse liefen wir an einem Essenstand vorbei, bei welchem ich neugierig stehenblieb. Die Frau hinter dem Stand bot Insekten als leichte Snacks an. Irgendeine Art von riesen Kaefer, Maden, kleine Froesche, Ameisen und Heuschrecken.

Pichu meinte, das Beste seien die Heuschrecken. Die werden gut gewuerzt und seien schoen knusprig. Er und seine Freundin ueberredeten mich eine "Portion" zu kaufen. Pichu zeigte mir vor wie man sie zu essen habe. Einfach nur die Hinterbeine abtrennen und ab damit.

Ich fuerchtete mich gleich zu uebergeben, steckte mir aber doch eins von den, vom Fritieroel noch heissen, Tierchen in den Mund. Waehrend dem kauen musste ich zugeben...schmeckten knusprig und wuerzig, fast wie Paprikachips.

Am naechsten Tag liessen wir uns mit einer Thai Massage verwoehnen und besuchten einen Zoo, in dem gefaehrliche Shows mit Tigern und Krokodilen gezeigt wurden. Vor der Krokodilshow gab es einen Stand, der Krokodil-Satay anbot. Wir machten auch vor dieser Spezialitaet nicht Halt. Schmeckte auch sehr lecker, das Fleisch aber vielleicht etwas zu gummig fuer unseren Geschmack.

Pichu und Miw haben uns wirklich einiges von Thailand gezeigt, das wir bis jetzt nicht gekannt haben. Wir hatten eine super Zeit in Pattaya. Am Abend mussten wir aber leider schon wieder zurueck nach Bangkok, da wir von dort aus, weiter auf die Insel Koh Tao weiterreisen wuerden.

P.S.: 3x duerft ihr raten ob die nette Dame im rosa Kleid, welche mit uns auf dem Foto zu sehen ist, wirklich eine Frau ist;-)
Wir wissen, dass die Fotos von Bangkok nicht angeschaut werden koennen. Manchmal funktioniert es erst einige Tage spater nach dem wir sie raufgeladen haben... Vielen Dank fuer eure Geduld :)

Fotos: Pattaya

Bangkok

Posted by mulata on 14 Mai, 2008 11:45

Sa-wat-dii oder so...

Hoffe euch gehts gut.

Nach Singapur haben wir einen sehr fruehen Flieger nach Bangkok genommen. Wir haben vom Flughafen Bangkok ein Taxi zu einem Viertel genommen, wo sich viele guenstige Hostels befinden sollten.

Im Viertel angekommen, stiegen wir aus. Sogleich wurden wir von der drueckigen Hitze erschlagen. Vor uns ein chaotischer Anblick. Eine kleine Strasse mit unzaehligen kleinen Marktstaenden an beiden Seiten, geschaeftige Leute. An den Gebaeuden links und rechts massenhaft Leuchtreklamen und Kabelsalate, erdrueckende Hitze und unangenehme Gerueche.

Wir nahmen uns das erstbeste Hostel dem wir begegneten, da wir unser Gepaeck einfach nicht mehr tragen konnten.

Wir bezahlten fuer ein simples Doppelzimmer mit eigenem Bad umgerechnet 15 CHF pro Nacht. Bisher haben wir das Doppelte bezahlt fuer ein Zimmer mit 6 anderen Leuten und geteiltem Bad.

Unser erstes vorhaben war Shoppen zu gehen, soll ja in Bankok bekanntlich sehr billig und gut sein. Sobald man irgendwo auf die Strasse tritt, wird man von wartendenden Taxifahrern mit der Frage "Taxi, Taxi!" und "Where are you going, Taxi?" bombadiert. Die meisten davon sind keine Autotaxis sondern sogenannte Tuktuks. Eine Mischung aus Roller und Kutsche, mit Dach bedeckt und einem Doppelsitz hinter dem Fahrer.

Wir entschieden uns fuer den Bus. Begegneten aber auf dem Weg zur Busstation einem kleinen hilfsbereiten Thai, der uns Tips gab, was wir anschauen sollten. Er hat den ganzen Tag fuer uns verplant. Und da wir keine bessere Idee hatten, folgten wir seinen Ratschlaegen:-)

Er rief uns sogleich auch eins dieser Tuktuks herbei, dass uns zu den gewuenschten Orten hinfahren sollte.

Es war sehr aufregend mit so einem Tuktuk rumzufahren. Es schlaengelt sich ueberall zwischen den Autos durch und haelt sich auch nicht besonders an irgendwelche Verkehrsregeln. Der Nachteil dabei ist, es hat keine Klimaanlage und man schnuppert die ganze Zeit Abgase der anderen Autos.

Der erste Halt war ein Tourismusbuero, in dem wir fuer unsere naechsten Destinationen in Thailand, Uebernachtungen und Transport buchten. Jetzt hatten wir schon mal einen Plan.

Zwischendurch nahmen wir wieder unster Tuktuk (das auf uns gewartet hat) und baten den Fahrer uns irgendwo hinzufahren wo man gut essen kann. Er hielt vor einem versteckten, sehr schaebig aussehendem "Restaurant". Die Kueche lag draussen und bestand einzig aus etwas das aussah wie ein Gasherd mit Plane ueberdeckt. Der Essraum war sehr simpel aber sauber. Der Fahrer musste uns die Karte uebersetzen, da es keine englische Version gab und sonst niemand englisch sprach.

Wir bestellten ein einfaches Gericht mit Reis, das auch einfach umwerfend schmekte und auf jedenfall frisch zubereitet wurde:-)

Den Rest des Tages verbrachten wir im Zentrum und stoeberten durch Shoppingcenter. An den Trotoirs ueberall Essensstaende mit diversen Leckereien und Kuriositaeten. Das beste aber Staende mit lekeren frischen Fruechten.

Menschenmassen, Hitze, Smog, und Essensgerueche ueberall. Da die Stadt sehr weitlaeufig ist, waren wir auf Tuktuks und Taxis angewiesen. Mit diesen jedesmal um den Preis zu verhandeln war sehr muesahm und erforderte Geduld, da wir auf diesem Gebiet nicht bewandert waren. Die Taxifahrer wollten meist ihren Zaehler nicht einschalten und verlangten dann fuer die Fahrt mehr als sie gewesen waere. Mit den Tuktuks zu maerten war es noch viel anstrengender. Die verlangten zwar weniger Geld, aber nur wenn sie einem dann zu irgendwelchen Schmuck oder Seidenlaeden fahren durften, in der Hoffnung, dass man dort Geld liegen laesst.

Auch wenn man an Maerkten etwas kaufen moechte muss man immer maerten. Du fragst "Wieviel kostet das?" und der Verkaeufer antwortet "Wieviel willst du denn bezahlen?" und dann geht es immer so weiter.

Wenn ein Thai ein Taxi oder Tuktuk fuer uns bestellt ist es meist um das 3fache billiger als wenn wir es selber machen. Was wir nicht wussten und verwirrend war, ist das Thais immer weniger bezahlen als Touristen.

Am Abend zurueck in unserem Hostel waren wir soo muede und mit den Nerven am Ende, dass uns nicht mal die haemmernde Musik und die lauten Geraeusche von der Strasse draussen am Einschlafen hinderten.

Am naechsten Tag das selbe wie am gestrigen: von morgen bis abend verhandeln, die ganze Zeit in Stroemen schwitzen (ist glaub ich auf den Fotos sichtbar). Nur war das Programm etwas entspannter.

Wir machten eine kleine Bootsfahrt auf dem Fluss der durch die Stadt fliesst. An den Ufern gab es unzaehlige Tempel und Huetten zu beobachten. Wir begegneten sogar einem kleinen Bootskiosk, bei dem wir Bier fuer den Bootsfahrer kaufen konnten.

Danach schauten wir uns diverse budistische Tempel an. Alle sehr farbenfroh glizernd und vergoldet. Darunter Tempel mit einem riesigen liegendem Buddah und einem riesigen stehenden Buddah. Ein Highlight war der King's Palace, ein riesiger prunkvoller bling-bling Tempelkomplex. Das Gold und die Steinplaettchen glizerten so sehr, dass es in den Augen weh tat.

Bei einem Tempel der auf einem Huegel lag, mussten wir hunderte von Treppen hinauf rennen, da die Tueren schon bald geschlossen wurden. Noch mehr schwitzend oben angekommen trafen wir auf eine Gruppe Moenche, die wir sogleich abknipsten. Ein junger Moench stellte sich sogar freiwillig fuer ein Foto:-)

Diese 2 Tage Bangkok waren wohl die laengsten Tage in unserem Leben. So viele neue Eindruecke auf einmal. Eine total andere Kultur. Ihr merkt vielleicht auch ich habe einen riesen Text geschrieben und das ist noch die zusammengefasste Version:-D

Sorry, ich verspreche mich das naechste Mal kuerzer zu halten...

Fotos: Bangkok

Singapur

Posted by mulata on 05 Mai, 2008 05:39

Hello again

Die Zeit verging wieder wie im nichts. Kaum sind wir im Staatstaat und sogleich kleinstem Land in Suedostasien angekommen, mussten wir Singpur auch schon wieder verlassen. In den drei letzten Tagen haben wir so viel erlebt, dass ich gar nicht genau weiss womit ich beginnen soll. Fuer Marina und mich ist es das erste Mal, dass wir ueberhaupt ein asiatisches Land bereisten, deshalb waren wir auch so neugierig wie es in so einem fremden Land zu und her gehen wird.

Als erstes waren wir von dem extrem heissen Wetter ueberrascht. Als wir um 2 Uhr in der Nacht ankamen war es immernoch 28 Grad warm. Am Tag stieg die Temperatur dann sogar bis auf 36 Grad. Wir schwitzten ununterbrochen und waren froh, von Zeit zu Zeit in einen klimatisierten Raum etwas durchatmen zu koennen.

Am Freitag nach dem wir uns etwas vom Flug erholt hatten, machten wir einen Ausflug auf die touristen Insel Sentosa. Mit einer Gondel gelangten wir auf diese Insel suedlich des Stadtzentrums. Kaum auf Sentosa angekommen waren wir sprachlos als wir ein kleines Maedchen sahen, die frischfroehlich mit einer Schlange auf der Schulter fuer ein Foto posierte. Marina sah mich an und sagte: Ich will auch. Es dauete dann noch ein Weilchen, doch nachdem wir uns gegenseitig Mut zu sprachen, wagten wir es dann schliesslich auch. Wir dachten, wenn dieses kleine Maedchen dies kann, dann koennen wir das auch. :) Muss zugeben, dass ich ziemlich zittrige Haende hatte, als ich dieses Tier so auf meiner Schulter hatte (Zum Glueck sieht man dies auf den Fotos nicht). Obwohl Marina zu Beginn auch etwas Angst hatte, bekam sie ploetzlich Freude daran, die Schuppen der Schlange zu beruehren. War wirklich ein spezielles und einmaliges Erlebnis.

Auf der anderen Seite der Insel kamen wir dann zu einem Strand und kamen gerade rechtzeitig zum wunderschoenen Sonnenuntergang. Dort tranken wir einen Drink und genossen die wunderschoene Aussicht auf den Hafen.

Am naechsten Tag gings dann zum shoppen. In der Shoppingstreet Orchard Road bekommt man alles: Hunderte Läden bieten Designermode, Parfuems, Schmuck, Uhren, Kameras, Elektronik, Sportartikel und Antiquitäten an. Da die Artikel jedoch sehr teuer waren fuer uns Rucksack-Touristen, begnuegten wir uns mehr mit Window-Shopping. Abseits der touristischen Einkaufsmeilen, in den Gassen gibt es etliche kleine Geschaefte mit allem Krimskrams. Man koennte stundenlang herumstoebern, man findet immer etwas Tolles.

Singapur ist ein richtiger Multikulti-Staat. Wir sahen Inder, Tamilen, Chinesen, Europaer, Japaner, Einheimische, einfach alles. Aufgefallen ist uns vorallem der Geruch. Ueberall duftes es wieder nach etwas anderem: Nach gutem Essen, Fruechten, Schweiss, Raeucherkerzen oder verschiedenen Gewuerzen. Durch den Kulturenmix kommt es vor, dass neben einem tamilischen Tempel eine katholische Kirche steht und daneben auch noch eine Moschee. Probleme der verschiedenen Glaubensrichtungen scheint es hier wohl nicht zu geben.

Als wir in einem Kaffee sasen kamen wir mit einem Einheimischen ins Gespraech, der uns interssante Dinge ueber Singapur erzaehlen konnte. Als erstes fragten wir ihn gleich, ob da nun wirklich etwas an diesem Geruecht wahr ist, dass man auf der Strasse keinen Kaugummi im Mund haben sollte, da man sonst ins Gefaengnis kommen koennte. Er klaerte uns auf uns meinte, dass es in Singapur verboten ist Kaugummis zu verkaufen und es demzufolge auch praktisch unmoeglich ist, welche zu konsumieren. Ins Gefaengnis kommt man jedoch nicht. Er erzaehlte zudem, dass ein normal Arbeitender in Singapur im Jahr nur gerade mal 7-14 Ferientage hat und das man in der Schule bis zu 5 Sprachen lernt. Ziemlich interessant. Wir waren auch froh, als er uns ueber gewisse Regeln aufklaerte, denn an unserem ersten Tag fuehlten wir uns ziemlich unsicher und beobachtet, weil wir nicht so genau wussten, was nun genau erlaubt ist und was nicht (z.B. ist das Essen und Trinken im Bahnhof und in den Zuegen verboten).

Am Abend entspannten wir uns im Viertel Namens Clark Quay. Dort gibt es jede Meng Bars, Bistros und Nightclubs. Auch dort waren wir ziemlich schockiert, wie teuer das Leben in Singapur ist.

Am Sonntag buchten wir eine Sightseeing Tour. Ein Touristenbus brachte uns in die verschieden Viertel der Stadt unter anderem auch nach Little India und Chinatown. In Little India hatten wir ein gutes Gespraech mit einer Inderin, welche uns ueber die verschiedenen Religionen aufklaerte und in Chinatown genossen wir herliche China-Massagen. Beide Stadtquartiere haben sehr schoene Tempel und farbenpraechtige Gebaeude. Die Gegenden sind so eindruecklich, dass wir manchmal sogar das Gefuehl hatten, in Indien oder China zu sein.

Wir haben sehr viele neue Eindruecke gewonnen und brauchen wohl noch einen Moment um zu begreiffen, dass wir nun in Asien sind. Ich muss sagen, es war eine sehr gute Idee unsere Reise zu verlaengern.

Heute Morgen sind wir in Bangkok angekommen. Hier werden wir wieder einige Tage verweilen, bis wir dann weiterziehen. Wir melden und wieder, sobald wir mehr wissen.

Machets guet und vergaesset ues nid. :)

Fotos: Singapur

Hello Singapur

Posted by mulata on 02 Mai, 2008 07:11

Hoi ihr da weit weg,

Wir sind heute um 2 Uhr Morgen frueh in Singapur angekommen. Alles verlief bestens.

Wir koennen euch aber noch nichts darueber erzaehlen, weil wir noch im Backpacker sind und noch gar nichts gesehen haben.

In Singapur sind wir nur noch 6 Stunden mit der Uhrzeit vor.

Falls ihr noch unsere Australien Natelnummern habt, die sind jetzt nicht mehr gueltig.

Sobald wir neue haben, werden wir uns melden.

Bis bald, machets guet!

N+M

Last Day in Australia / Brisbane

Posted by mulata on 02 Mai, 2008 06:42

Das war's also schon. Wir waren in Brisbane, der letzte Tag in Australien.

Wie schon so oft, konnten wir es einfach nicht fassen. Wie einige von euch vielleicht schon wissen, haben wir beschlossen unsere Reise, um einen Monat zu verlaengern.

Andrea, welche wir in Surfers Paradise getroffen haben, hat uns sozusagen dazu inspiriert. Sie hat vor Australien Asien bereist und hat uns mit ihren Geschichten gleich mitgerissen. So haben wir damals kurzfristig entschieden, dass wir es auch wagen sollten.

Wir wissen nicht, wann und ob sich uns so eine Gelegenheit nochmals bietet. Wir wollten nicht nach Hause gehen und bereuen, dass wir unsere Zeit nicht genutzt haben. Wir wollen mehr von der Welt sehen so lange es noch moeglich ist!

Unsere Familien, Freunde und Arbeitgeber haben uns bei unserem Entscheid sofort unterstuetzt, womit wir nicht gleich gerechnet haben und was uns sehr viel bedeutet. Danke euch allen!

Von Brisbane werden wir nach Singapur fliegen und bleiben dort 3 Tage. Danach gehts weiter nach Bankok und durch Thailand. Zum Schluss noch Malaysia.

Wir haben uns so sehr darauf gefreut. Asien wird (hoffentlich) ein ganz neues Erlebnis sein. Neuseeland und Australien waren keine grosse Umstellung, weil sich Leute und Lebensweise nicht ganz so sehr von Europaeischen Laendern unterscheiden.

Aber Asien muss eine andere Welt sein, oder? Wir werden sehen...

Aber in Brisbane waren wir nur irgendwie traurig. Wir freuten uns auf Asien, aber wir waren noch gar nicht bereit Australien zu verlassen, waren gar nicht vorbereitet. Wir hatten in Australien so eine super Zeit und hatten viele nette Leute kennengelernt.

Wie betaeubt standen wir am Flughafen in Brisbane und schauten dem Sonnenuntergang zu.

Fotos: Brisbane

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